eiko_icon Brand LKW mit Gefahrgut

Gefahrgut
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Einsatzort Details

BAB 7 > Ulm
Datum 18.03.2020
Alarmierungszeit 02:24 Uhr
Einsatzende 07:30 Uhr
Einsatzdauer 5 Std. 6 Min.
Alarmierungsart Funkmeldeempfänger 290 (Gefahrgutzug)
Einsatzleiter Ansbach Land 4
eingesetzte Kräfte

Feuerwehr Rothenburg ob der Tauber
Polizei
    Rettungsdienst
      Feuerwehr Schnelldorf
        Feuerwehr Feuchtwangen
          Feuerwehr Gailroth
            Feuerwehr Wörnitz
              Feuerwehr Schillingsfürst
                Gefahrgutzug Ansbach-Land
                  Feuerwehr Aichau
                    Wasserwirtschaftsamt
                      Gefahrgut

                      Einsatzbericht

                      In der Nacht zum Mittwoch wurde die Feuerwehr Rothenburg gemeinsam mit den anderen Feuerwehren des Gefahrgutzuges Ansbach-Land (Feuchtwangen, Schnelldorf, Gailroth, Aichau) zur Unterstützung der Feuerwehren Wörnitz und Schillingsfürst auf die BAB 7 in Fahrtrichtung Ulm zu einem brennenden Gefahrgut LKW gerufen.

                      Vor Ort stellte sich die Lage so dar, dass ein LKW, nachdem er über mehrere hundert Meter an der Fahrbahnbegrenzung aus Beton entlang geschrammt war, sowohl an der Zugmaschine als auch am Anhänger zu brennen begonnen hatte. Problematisch war hierbei, dass die Zugmaschine unter anderem mit Gefahrgut beladen war. Wie sich nach einiger Zeit herausstellte, handelte es sich um ein Fungizid, welches in der Landwirtschaft Verwendung findet. Das Gefahrgut wurde von den Kräften des Gefahrgutzuges geborgen und auslaufendes aufgefangen. Anschließend wurde der komplette LKW entladen um an die letzten Brandherde heranzukommen.

                      Die Aufgabe der Feuerwehr Rothenburg war es, wie im Konzept des Gefahrgutzuges Ansbach-Land festgelegt, den Dekontaminationsplatz aufzubauen und zu betreiben. Dies passierte in oft trainierter Weise und so wurden von unseren Kräften ca. 20 Atemschutzgeräteträger sowohl nach dem Brand- als auch nach dem Gefahrguteinsatz gereinigt und entkleidet.

                      Gegen 6:20 Uhr morgens konnte von uns die Einsatzstelle verlassen und nachdem die Aufräum- und Reinigungsarbeiten im Gerätehaus abgeschlossen waren der Einsatz gegen 7:30 Uhr beendet werden. Die Kräfte aus Wörnitz und Schillingsfürst verblieben an der Einsatzstelle um die Bergung zu unterstützen und letzte Glutnester abzulöschen.

                       

                      sonstige Informationen

                      Einsatzbilder

                       
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